Projekte

Projekte und Kooperationen

Medienkompetenz macht Schule

Seit dem Schuljahr 2023/24 ist die Joseph-Mendelssohn-Schule Projektschule im Rahmen des Landesprogramms „Medienkompetenz macht Schule“.

„Bildung in der digitalen Welt“ ist ein Schwerpunkt der Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz. Alle Schülerinnen und Schüler sollen die Kompetenzen erwerben, mit denen sie in einer digitalen Lebens- und Arbeitswelt selbstbestimmt teilhaben können.

Ziel des Strategiepapiers der Kultusministerkonferenz zum Thema „Bildung in der digitalen Welt“ aus 2016 ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler jederzeit, wenn es aus pädagogischer Sicht sinnvoll ist, digitale Werkzeuge und einen Zugang zum Internet nutzen kann.

In diesem Zusammenhang haben wir auf Grundlage der Basiskompetenzen des Medienkompasses einen eigenen zweiteiligen PC-Führerschein erstellt und eingeführt. Dieser wird in einer ausgewiesenen PC - Stunde in unserem Computerraum oder mit Hilfe unserer mobilen Laptops im Klassenraum innerhalb der vier Grundschuljahre bearbeitet.

Seit dem Schuljahr 2024/25 sind außerdem alle dritten und vierten Klassen durch das Schulverwaltungsamt mit IPads ausgestattet

EU-Schulobstprogramm

Alle Kinder erhalten im Rahmen des EU-Schulobst- und Gemüseprogramms kostenlos Obst oder Gemüse. Die Kosten teilen sich die Europäische Union und das Land Rheinland-Pfalz.

Das frische Obst und Gemüse wird von Lieferanten in Klassenkisten einmal pro Woche in die Schulen gebracht.

Das Obst und Gemüse ist nicht nur frisch, sondern es wird auch für ein abwechslungsreiches Produktangebot gesorgt. Die Kinder erfahren durch regionale und saisonale Produkte, was in ihrer Umgebung alles angebaut wird und welches Obst und Gemüse je nach Jahreszeit auf den Teller kommt. Ein Teil der gelieferten Waren stammt aus ökologischer Erzeugung.

Das EU-Schulprogramm soll Schülerinnen und Schüler für mehr Obst und Gemüse in ihrer täglichen Ernährung begeistern. Eine ausgewogene Ernährung ist neben Bewegung und Entspannung wichtig, damit Kinder gesund aufwachsen, sich gut entwickeln und fit bleiben– heute und bis ins Erwachsenenalter hinein. Gleichzeitig sollen mit dem Programm die vielfältigen Aktivitäten zur Ernährungsbildung unterstützt, den Kindern die Bedeutung einer abwechslungsreichen Ernährung vermittelt und die Herkunft der Lebensmittel nahe gebracht werden.

Kooperation mit dem Basketballverein BBV Lahnstein

Der Basketballverein BBV Lahnstein bietet im Schuljahr 2024-25 erneut freitags in der 5. Stunde für die Dritt- und Viertklässler eine AG-Stunde an.

Kooperation mit dem Landessportbund "Sport in Schule & Verein"

Auch in diesem Schuljahr findet wieder ein Projekt im Rahmen „Sport in Schule und Verein“ statt:

Ute Bernardy (TuS Horchheim) leitet donnerstags in der 5. Stunde eine Yoga-Stunde für interessierte Kinder aus der Klassenstufe 2.

Kooperation mit der Musikschule Koblenz "Jedem Kind seine Stimme" (JeKisS)

Die Grundschule Horchheim nimmt in jedem Schuljahr an dem Projekt "JekisS - Jedem Kind seine Stimme" der Musikschule der Stadt Koblenz teil.
Die Kinder werden im Bereich Stimmbildung, Gesang und Chorarbeit unterwiesen. Das Angebot wird in Form eines Tandem-Unterrichts - in diesem Schuljahr erneut mit der Musikschullehrerin Frau Poulet - und einer Lehrkraft umgesetzt. Neben der sozialen und integrativen Komponente wird das regelmäßige Schulsingen somit elementarer Bestandteil des Musikunterrichtes an der Schule. Um allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule die Teilnahme an dem Unterricht zu ermöglichen, wird das Projekt stets dem vierten Schuljahr angeboten

Koblenzer Präventionsprojekt "Gegen sexuellen Missbrauch an Kindern"

„Die große NEIN-Tonne“ für die Klassenstufen 1/2

Das will ich nicht! Das mag ich nicht! Das find ich blöd! Nein-Gefühle kennen schon die ganz Kleinen. Sie helfen den Kindern dabei, auf ihre Grenzen aufzupassen und Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Das ist wichtig fürs Großwerden, für eine starke Persönlichkeit und ein gesundes Selbstvertrauen.

Kinder sollen wissen, dass sie das Recht haben, Nein zu sagen, wenn ihre Grenzen nicht respektiert werden. Und dass sie sich Hilfe holen können, wenn ihr Nein nicht akzeptiert wird. Warum manche Regeln zwar nicht schön, für das Zusammenleben aber wichtig sind – auch das wird durch das Stück „Die große Nein-Tonne der tpw -  theaterpädagogische werkstatt GmbH, Osnabrück vermittelt.

 »Wenn das Recht auf körperliche Selbstbestimmung verletzt wird, dann schrillt das Nein-Gefühl wie eine Alarmglocke. Das Stück ermutigt die kleinen Zuschauer*innen, ihrer Wahrnehmung zu vertrauen und eigene Grenzen zu ziehen.« Westfälische Nachrichten

Mein Körper gehört mir“ für die Klassenstufen 3/4

Hierbei handelt es sich um ein 3-teiliges interaktives Präventionsprogramm für Kinder der 3. und 4. Klasse über die Grenzen, die niemand überschreiten darf.

„Wenn wir ein Ja-Gefühl haben, können wir Ja sagen, wenn wir ein Nein-Gefühl haben, können wir Nein! sagen. Wir können anderen sagen, wie wir uns fühlen, wenn wir berührt werden.“

Hände abklatschen ist toll, und auch beim sanften Bürsten durch die Haare entsteht ein positives Gefühl. Doch wenn der Nachbar einen beim Halten des Tennisschlägers an den Po fasst, löst dies ein Nein-Gefühl aus. Es gibt Berührungen, die wir nicht wollen. Davon und wie wir auf sie reagieren können, handeln die Spiel- und Interaktionsszenen von „Mein Körper gehört mir!“.

Seit 1994 ist die tpw mit ihrem Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt an den Schulen im Bundesgebiet zu Gast. Mittlerweile sind in den Einsatzschwerpunkten Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, aber auch in Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern mehr als 75 Spielpaare in den 3. und 4. Klassen im mobilen Einsatz. Dort zeigen sie die interaktiven Spielszenen an 3 Vormittagen für jeweils 1 Schulstunde.

Der Präventionsansatz verfolgt die Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema sexualisierte Gewalt, um Kindern die Chance auf ein unbeschwertes, selbstbestimmtes Leben zu geben. Die offene Ansprache der Problematik und die Vermittlung von Handlungsmöglichkeiten sind ein wichtiger Bestandteil der präventiven Arbeit. Das Ganze wird über eine theatral-ästhetische Ausdrucksform vorgebracht, sodass Kindern die Möglichkeit bleibt, selbst zu wählen, ob sie in die kritische Distanz oder aber in die empathische Identifikation gehen wollen.

Zwei Theaterpädagog*innen, eine Frau und ein Mann, spielen Szenen, die sich inhaltlich an der Lebenswirklichkeit von Kindern orientieren, wie Begegnungen im Bus, Spielen auf dem Schulhof oder das Finden neuer „Freunde“ im Chat. Anhand dieser Spielszenen werden aufeinander aufbauende Themenbereiche zu Formen sexualisierter Gewalt erarbeitet. Eine besondere Bedeutung hat hierbei die Interaktion, denn die Kinder werden angeregt Fragen zu stellen, Vorschläge zu machen und sich allgemein mitzuteilen. Sie erfahren so, was sexualisierte Gewalt ist, dass sie ihren Gefühlen trauen können und dass jede*r das Recht hat „Nein!“ zu sagen, wenn eine Berührung unangenehm ist. In den Interaktionsphasen des Programms haben unsere Theaterpädagog*innen zudem die Möglichkeit der modifizierten Ansprache. So kann auf die Fragen und Bedürfnisse der Schüler*innen individuell reagiert werden.

„Mein Körper gehört mir!“ wird regelmäßig in Kooperation mit Fachleuten inhaltlich und sprachlich überarbeitet, um den sich wandelnden Herausforderungen aktuell zu begegnen. So wurde u. a. das Thema Internetgefahren integriert und die Bedeutung jugendlicher Täter*innen bei Übergriffen auf Kinder adäquat inhaltlich umgesetzt.

Diese Vorgehensweise zahlt sich aus. Die nachhaltig präventive Wirkung des Programms wurde durch die Heinrich-Heine-Universität beim Einsatz an Düsseldorfer Schulen evaluiert. Und auch die Goethe Universität Frankfurt kommt in ihrer Untersuchung an Bielefelder Schulen zu einem positiven Fazit. Schülerinnen und Schüler, die an dem Präventionsprogramm teilgenommen haben, waren deutlich besser über sexualisierte Gewalt informiert und hatten mehr Handlungsoptionen für kritische Situationen als Kinder der Kontrollgruppen. Der Landespräventionsrat Niedersachsen hat „Mein Körper gehört mir!“ in die Datenbank „Grüne Liste Prävention“ aufgenommen, die einen Überblick über empfehlenswerte, auf ihre Wirksamkeit hin untersuchte Präventionsprogramme auflistet.

Wissen macht stark! Je besser Kinder informiert sind und ihre eigenen Wahrnehmungen und Gefühle einschätzen können, desto besser sind sie geschützt. Mit unseren Präventionsprogrammen unterstützen wir Kinder auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Sie werden ermutigt, ihren Nein-Gefühlen zu vertrauen, anderen davon zu erzählen und sich Hilfe zu holen, wenn sie Hilfe benötigen. Es gibt Grenzen, die niemand überschreiten darf! Dies ist die eindeutige Botschaft, die die Kinder mit nach Hause nehmen können.

Weitergehende Informationen zum Thema finden Sie unter www.tpwerkstatt.de. Und auch für Kinder hat die tpw eine spezielle Website eingerichtet. Auf www.meinkoerpergehoertmir.de können die wichtigsten Inhalte des Programms noch einmal nachgelesen und anhand der Comiczeichnungen nachbetrachtet werden.

Lernpatenprojekt Bürgerstiftung „Keiner darf verloren gehen – Jeder wird gebraucht“

Die Joseph-Mendelssohn-Schule arbeitet seit dem Schuljahr 2013/2014 mit der KoblenzerBürgerStiftung zusammen.

Die KoblenzerBürgerStiftung unterstützt seit einigen Jahren Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen. Ein besonderes Anliegen stellt dabei immer wieder die Unterstützung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dar.

Das Lernpatenprojekt unterstützt Grundschüler mit besonderem Betreuungsbedarf und ist seit 2007 an mittlerweile 42 Schulen mit ca. 120 ehrenamtlichen Lernpatinnen und Lernpaten erprobt. Das Projekt wurde zudem wissenschaftlich begleitet und daraus ergab sich: Fast alle über 200 am Projekt beteiligten Kinder konnten ihre Leistungen verbessern. Sie sind konzentrationsfähiger, ausgeglichener und haben mehr schulische Erfolge. In der Klassengemeinschaft erfahren sie mehr Akzeptanz und Anerkennung.

Wie die Praxis zeigt, brauchen viele Kinder mehr Aufmerksamkeit für ihre Bildungsförderung. Dabei geht es nicht nur um das Lernen des „Einmaleins“, sondern um gezielte Zuwendung, Alltagshilfen und Fördertipps auch für den Freizeitbereich. Die KoblenzerBürgerStiftung greift diese Idee auf und verbessert damit die Chancen von „bildungsbenachteiligten“ Kindern in Koblenz, indem man ihnen mit Hilfe von ehrenamtlichen Lernpaten individuelle Betreuung und Hilfe in enger Zusammenarbeit mit der Schule zur Seite stellt.

Das Projekt unterstützt Kinder und Lernpaten von Anfang an. So werden die Paten vor dem ersten Treffen mit dem Patenkind ausreichend geschult und auch während ihrer Tätigkeit in regelmäßigen Treffen von einem Mentor begleitet. Somit haben die Lernpaten und Lernpatinnen die Möglichkeit, ihre Erlebnisse und Erfahrungen untereinander sowie mit der Mentorin bzw. dem Mentor auszutauschen.

Hier gibt es den Link zum Lernpatenprojekt der Koblenzer Bürgerstiftung

Kooperation mit dem Senioren- und Pflegezentrum Hildegard von Bingen in Horchheim

Ein wichtiges Projekt für unser Schulleben bildet die Kooperation unserer Schule mit dem Senioren- und Pflegezentrum Hildegard von Bingen in Horchheim. Ganz besonders freuen sich die Kinder des zweiten Schuljahres jedes Jahr im Advent auf das gemeinsame Plätzchenbacken im Senioren- und Pflegezentrum.

Auch der neue Schulgarten ist in Kooperation mit dem Seniorenheim ausgebaut worden. Der Kooperation zwischen Alt und Jung ist es auch zu verdanken, dass in bequemer Höhe gegraben, gejätet und geerntet wird: Drei Hochbeete aus der Werkstatt des Heimes bilden das Herzstück des Projektes und sind bequem mit Rollstuhl und Rollator zu erreichen. Kräuter und Gemüse aus eigenem Anbau können dann in der schuleigenen Küche verarbeitet werden.

Hier geht es zum Senioren- und Pflegezentrum Hildegard von Bingen

Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe Arenberg

Seit dem Schuljahr 2012/2013 bietet die Joseph-Mendelssohn-Schule ein neues Beratungsangebot in Kooperation mit der KJH-Arenberg an. Das Team "Projekt an Grundschulen - Prävention und Beratung" berät Eltern und Lehrer bei Problemsituationen, die das emotionale oder soziale Verhalten betreffen. Das kann Einzelfallhilfe in der Schule oder bei den Eltern zu Hause sein. Möglich ist aber auch die Arbeit mit der gesamten Schulklasse.

Das Projekt wird in der Trägerschaft der KJH Arenberg seit Mitte Dezember 2011 im Auftrag der Stadt Koblenz und in Kooperation mit der ADD für alle 25 Koblenzer Grundschulen angeboten. Aus dem Team der KJH ist für unsere Schule Frau Simone Diel zuständig.

Frau Simone Diel

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Kooperation mit der Stadtteilbücherei

An unserer Schule können sich die Kinder aus allen vier Klassenstufen jeden Donnerstag im Verlauf des Schulmorgens Bücher in der Bücherei ausleihen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Leseausweis, mit dem sie auch am Nachmittag zwischen 13 und 18 Uhr (ebenfalls am Donnerstag) Bücher ausleihen können.

Über 5000 Bücher warten auf die Kinder. Sie können in Kinder- und Jugendliteratur stöbern, sich in

Sachbüchern informieren und Audiokassetten und CD's ausleihen.

Zudem findet jeden Donnerstag um 15.00 Uhr eine Vorlesestunde in der Bücherei statt (außer in den

Schulferien).

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Bücherei in Horchheim: Stadtteilbücherei Horchheim